Berichte
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Die Prachtbarbe (Barbus conchonius) Ein Bericht von Peter Korn
Barbus conchonius stammt aus dem Norden und Osten Indiens, an sich müsste diese Art inzwischen über den gesamten Erdball ihre Verbreitung gefunden haben, denn ihre Haltung und Pflege ist völlig unproblematisch. Dies gilt sowohl für die Wasserzusammensetzung, die Temperatur, die Fütterung, wie auch die Vergesellschaftung mit anderen Arten. Prachtbarben stellen an die Wasserwerte keine allzu hohen Anforderungen. Auch sehr hartes Wasser (über 30° dGH) und alkalisches Wasser (> pH 7) werden gut vertragen. Optimal ist jedoch ein ph-Wert von 6,5 und mittelhartes Wasser (ab 10° dGH). Zur Vergesellschaftung im Aquarium eignen sich alle Arten außer besonders ruhige und nervöse Fische, soweit diese die gleiche Wasserzone bevorzugen. Dies gilt vor allem für die mittlere Wasserschicht, in der sie sich überwiegend aufhalten. Ausflüge in andere Regionen finden aber ständig statt. Nachdem auch diese Barbenart gern gründelt - ohne aber wie z.B. Panzerwelse eine ständige Wassertrübung zu verursachen - sollte stellenweise weicher Bodengrund vorhanden sein. Verletzungen am Maul werden dadurch vermieden. Pflanzliche Kost sollte auch der Prachtbarbe nicht vorenthalten werden. Gute Dienste erweisen hierbei Grünflockenfutter und zerdrückte Erbsen.
Prachtbarben sind sehr neugierig und untersuchen alles genauestens wie z.B. den Arm des Pflegers, wenn dieser im Becken hantiert. Dabei können sie mit der Zupferei an den vermeintlichen Algen (=Haaren) ziemlich aufdringlich und lästig werden. Trotzdem lassen sie schleierflossige Arten wie Guppy's oder auch Scalare in Ruhe. Letztere wollen jedoch lieber etwas ruhigere Gesellen um sich. In den letzten Jahren hat auch die Schleierform eine entsprechende Verbreitung erlangt. Der Autor ist von diesen Formen nicht sehr begeistert, was auch wir bestätigen können. Bei einer Kreuzung von Schleier-und Normalform war er bei der Nachzucht etwas misstrauisch, doch vom Ergebnis war er hellauf begeistert, denn er hatte selten schleierflossige Tiere mit solch großen und formstabilen Behängen gesehen. Auch nachdem sie fast ausgewachsen waren, zeigten sie keine Ermüdungserscheinungen (z.B. Abknicken). Peter KORN Aquaristik und Terraristik Notruf!
Terraristik - Norbert Svardal (0650/9303246) Aquaristik - Franz Scherleitner (0650/5226521) |
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